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Aboformen, Tipps und Wissenswertes zu Abonnements

Hat sich ein Kunde von der Qualit√§t eines speziellen Produktes √ľberzeugt, so wird er von da ab nicht selten zum begeisterten Stammleser. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Vielleser f√ľr ein kosteng√ľnstiges Abonnement ihrer Lieblingszeitschrift. Im Abonnement wird der georderte Titel am jeweiligen Erscheinungstag automatisch per Post an die angegebene Adresse gesandt. Den jeweiligen Bed√ľrfnissen entsprechend existieren verschiedene Arten des Abonnements. Dar√ľber hinaus bietet ein Pr√§mien-Abo weitere Vorteile. Beim Pr√§mien-Abo erh√§lt derjenige, der einen neuen Abonnenten wirbt, eine Provision in Form einer Sach-, Geld- oder Gutscheinpr√§mie. Hierbei spielt es zumeist keine Rolle, ob der Werber und der Geworbene im selben Haushalt wohnen oder gar miteinander verwandt sind. Zudem muss der Werbende nicht zwingend Kunde der beworbenen Zeitschrift sein.

Printerzeugnisse nach Sachgebieten

Probeabos (Probeabonnement)

Viele Zeitschriftenverlage bieten ihren potenziellen Lesern spezielle Probeabos an. Bei dem oftmals auch als Test- oder Miniabo bezeichneten Probeabonnement wird dem Leser die M√∂glichkeit geboten, eine den Interessen entsprechende Zeitschrift √ľber einen kurzen Zeitraum hinweg zu testen. Im Rahmen eines Probeabos werden in der Regel ein, zwei oder auch drei Ausgaben zu deutlich verg√ľnstigten Konditionen an die angegebene Adresse geschickt. Der Leser kann sich so in aller Ruhe von der Qualit√§t des gew√ľnschten Produktes √ľberzeugen und sich im Anschluss an das Probeabonnement entweder f√ľr oder gegen die jeweilige Zeitschrift entscheiden. In den meisten F√§llen verl√§ngert sich das Probeabonnement automatisch um ein Jahr oder geht in ein unbefristetes Abonnement √ľber, falls der Bezug des Abos nicht zu der angegebenen Frist gek√ľndigt wird. Sollte der Abonnent die vorgegebene Zeitspanne √ľberschritten und die Absage an den Verlag, bzw. an den Abo-Service, aus irgendeinem Grund versehentlich vergessen haben, so besteht h√§ufig die M√∂glichkeit, das jeweilige Heft zum Monatsende abzubestellen.



Prämienabos (Prämienabonnement, Leser werben Leser)

Pr√§mienabos, auch Freundschaftsabonnements genannt, sind zumeist die sparsamste Form der Zeitschriften-Bestellung. Hierbei wird im Rahmen der Aktion ‚ÄěLeser werben Leser‚Äú eine Pr√§mie als Provision f√ľr die Vermittlung eines neuen Zeitschriften-Kunden vergeben. Der pr√§mienberechtigte Zeitschriftenwerber und der geworbene Neukunde k√∂nnen im selben Haushalt wohnen oder in einem engen Verwandtschaftsverh√§ltnis zueinander stehen. So besteht die oftmals praktizierte M√∂glichkeit, dass sich Eltern, Kinder, Eheleute und Geschwister gegenseitig werben. Das Pr√§mienabo eignet sich daher auch sehr gut als Geschenk-Abonnement f√ľr ein Familienmitglied. Die Regelungen bez√ľglich des Pr√§mienabonnements, sowie die Art der unter Umst√§nden bis zu 10.000 ausgelobten Pr√§mien sind von Zeitschrift zu Zeitschrift verschieden. Daher k√∂nnen die Pr√§mien eher bescheiden ausfallen oder aber auch ein √§u√üerst lukratives Gesch√§ft versprechen. F√ľr einige Zeitschriften werden Bargeld- oder Gutscheinpr√§mien vergeben, am h√§ufigsten sind jedoch die Sachpr√§mien, die entweder vollkommen gratis oder aber unter dem Vorbehalt der finanziellen Selbstbeteiligung zu deutlich verg√ľnstigten Konditionen erworben werden k√∂nnen. Mitunter besitzen die Pr√§mien einen h√∂heren Geldwert als der Heftpreis f√ľr das komplette Jahr, wie dies beispielsweise bei Reisegutscheinen oftmals der Fall ist. Manche Bargeldpr√§mien decken nahezu die gesamten Kosten f√ľr der Heftbestellung.



Geschenkabos (Geschenkabonnement)

Ein Zeitschriften-Abonnement ist die ideale Geschenkidee f√ľr Freunde, Bekannte und Verwandte. Denn bei der √ľberreichlichen Auswahl auf dem Sektor der Zeitschriften ist garantiert f√ľr jeden Geschmack etwas dabei. Von einem Geschenkabo hat der Beschenkte meist mehr als von einem vorgefertigten Geschenkprodukt aus dem Drogeriemarkt oder der Parf√ľmerie. Ein spezielles Geschenkabonnement l√§uft in der Regel zu dem angegebenen Zeitpunkt automatisch aus und ist fristgerecht beendet, ohne dass das Abonnement extra gek√ľndigt werden muss. Der Abo-Empf√§nger hat also nichts weiter zu tun, als sich sechs oder zw√∂lf Monate lang im w√∂chentlichen oder monatlichen Turnus an seinem Geschenk zu erfreuen. F√ľr Familienmitglieder und Personen, die miteinander im gleichen Haushalt wohnen, ist unter Umst√§nden ein Pr√§mienabonnement die kosteng√ľnstigere Alternative zum herk√∂mmlichen Geschenk-Abo. Der Erwerb des Zeitschriftengeschenks ist somit mit einer tollen Pr√§mie gekoppelt, die der Werber eines Abonnement-Kunden im Rahmen der Freundschaftswerbung als Provision erh√§lt. Der Werber muss in diesem Fall nicht selbst Abonnent der Zeitschrift sein. Das Pr√§mienabonnement kann auch innerhalb des engsten Familienkreises geworben werden.



Miniabos (Miniabonnement)

Das Miniabo ist die vielleicht unverbindlichste Form des Schnupperabonnements. Ein solches Miniabonnement dient dem Kennenlernen einer bestimmten Zeitschrift. Bei einer relativ kurzen Mindestlaufzeit von ein, zwei oder auch drei Ausgaben besteht die M√∂glichkeit, die gew√ľnschte Zeitschrift ausgiebig zu testen. Dar√ľber hinaus werden die Zeitschriften im Miniabonnement im Regelfall kosteng√ľnstiger abgegeben als beim Einzelkauf am Kiosk. So ist das Wunschmagazin unter Umst√§nden fast umsonst, denn nicht selten ist die Bestellung des Miniabos mit einer attraktiven Geschenkpr√§mie kombiniert, die mitunter die Kosten der Heftsendungen bei weitem √ľbersteigen kann. Miniabos m√ľssen entweder innerhalb einer zuvor festgesetzten Frist, zum Beispiel zehn Tage nach Erhalt der letzten Lieferung, gek√ľndigt werden, um nicht automatisch in ein Jahres- oder ein unbefristetes Abonnement √ľberzugehen, oder aber sie enden von sich aus, ohne dass sich der Leser weiter zu k√ľmmern braucht. F√ľr die K√ľndigung gen√ľgt in der Regel eine kurze Mitteilung per Postkarte oder E-Mail. Die Miniabo-Angebote vieler Tages- und Wochenzeitungen hingegen m√ľssen vom Leser zumeist nicht extra abbestellt werden. Will der Leser die getestete Zeitung nach dem Probezeitraum weiterlesen, so muss diese neu geordert werden.



Testabos (Testabonnement)

Testabonnements eignen sich f√ľr Menschen, die sich zwar f√ľr eine Zeitschrift interessieren, sich aber nicht sicher sind, ob sie an dem angebotenen Medium Gefallen finden k√∂nnen. Ein Testabo umfasst in der Regel nicht mehr als drei Ausgaben, sofern es sich um w√∂chentliche oder monatliche Publikationen handelt. Testabos enden selten automatisch, sondern verl√§ngern sich um jeweils ein Jahr oder wandeln sich zu einem unbefristeten Abonnement, falls der Leser den Bezug nicht rechtzeitig k√ľndigt. Viele h√§ufig kostenlose Testabos der √∂rtlichen Tageszeitungen hingegen erm√∂glichen die t√§gliche Lieferung der gew√ľnschten Zeitung √ľber einen Zeitraum von ein oder zwei Wochen. Diese Probeabonnements enden zumeist automatisch ohne weitere Verpflichtungen. Schlaue Rechner k√ľndigen das Testabonnement auch dann fristgerecht per E-Mail oder per Post, wenn sie an der Zeitschrift Gefallen gefunden haben und diese an und f√ľr sich gerne weiterlesen m√∂chten. Denn es kann sich finanziell sehr lohnen, auf die Fortf√ľhrung eines gew√∂hnlichen Jahresabonnements zu verzichten und stattdessen ein Pr√§mienabo zu w√§hlen.



Jahresabos (Jahresabonnement)

Das Jahresabonnement ist die Standardform der Zeitschriftenbestellung. Im Rahmen eines Jahresabonnements wird das Heft zum jeweiligen Erscheinungstermin ein Jahr lang auf dem Postweg an den Leser geschickt. Hierbei ist das Einzelheft mitunter sehr viel g√ľnstiger als beim Kauf am Kiosk. Dar√ľber hinaus ist die Bestellung eines Jahresabos nicht selten mit einer attraktiven Pr√§mie gekoppelt. Dabei handelt es sich entweder um einen Sachgegenstand, wie beispielsweise ein Radio, ein Taschenset oder ein anderes n√ľtzliches Accessoire, oder aber um einen Gutschein, der beispielsweise bei der Buchung einer Reise angerechnet werden kann. In manchen F√§llen lockt sogar Bargeld. Solch ein Jahresabo ist eine feine Sache. Allerdings lohnt sich der Vergleich mit anderen Alternativen, denn nicht immer ist das Jahresabo das g√ľnstigste Pr√§mienabo. Daher sollte man gegebenenfalls ein Freundschaftsabonnement in Erw√§gung ziehen. Denn sicherlich hat fast jeder Mensch Familienmitglieder oder Feunde, die als Werber in Frage k√§men. Um sich an der Aktion ‚ÄěLeser werben Leser‚Äú beteiligen zu k√∂nnen, muss man in den meisten F√§llen nicht selbst Abonnent sein, um einen Interessenten zu werben und eine wertvolle Pr√§mie kassieren zu k√∂nnen.



Studentenabos (Studentenabonnement)

Im Rahmen eines Studentenabonnements wird der regelm√§√üige Bezug einer bestimmten Zeitschrift zu einem verbilligten Tarif angeboten. Hierbei wird auf das zumeist recht knapp bemessene Budget der Zielgruppe der Studierenden auf eine besondere Weise R√ľcksicht genommen. Die Rabattgestaltung ist von Zeitschrift zu Zeitschrift unterschiedlich geregelt. Bei einem Studentenabo liegt jedoch eine Preisersparnis von √ľber f√ľnfzig Prozent durchaus im Bereich der Normalit√§t. Ein Studentenabonnement bietet dem Leser im Gegensatz zum Einzelerwerb der Zeitschrift am Kiosk einige wesentliche Vorteile. So ist das gew√ľnschte Heft nicht nur sehr viel billiger erh√§ltlich, sondern liegt garantiert termingerecht im heimischen Briefkasten. Ein Studentenabo ist demnach eine tolle Sache. Clevere Leser denken jedoch dar√ľber nach, ob sich ein Pr√§mienabonnement in finanzieller Hinsicht nicht eher lohnen w√ľrde.



6-Monatsabos (Halbjahresabonnement)

Ein 6-Monatsabo eignet sich f√ľr jene Leser, die zwar von der Qualit√§t der Zeitschrift √ľberzeugt sind, sich jedoch nicht √ľber einen l√§ngeren Zeitraum festsetzen m√∂chten. Neben einem preislichen Vorteil gegen√ľber dem Einzelerwerb der Zeitschrift am Kiosk bietet ein Halbjahresabonnement dem Leser diverse Vorz√ľge. 6-Monatsabos eignen sich auf Grund der geringen Bezugskosten dar√ľber hinaus hervorragend als Geschenk f√ľr einen lieben Freund oder Verwandten. Ein 6-Monatsabo hat eine Laufzeit von einem halben Jahr. Danach endet es entweder automatisch oder verl√§ngert sich um weitere sechs Monate oder auch l√§nger, sofern der Leser das Abonnement nicht von sich aus k√ľndigt. Mit dem 6-Monatsabonnement wird die georderte Zeitschrift auf dem Postweg p√ľnktlich und bequem zum Erscheinungstermin an die angegebene Adresse des Abonnenten geliefert. Viele Anbieter von Zeitschriften-Abonnements bieten dem Leser die M√∂glichkeit, das gew√ľnschte Magazin sechs Monate zu lesen, aber nur f√ľr f√ľnf Monate zu bezahlen.



2-Jahresabos (2-Jahresabonnement)

Ein 2-Jahresabonnement eignet sich in besonderer Weise f√ľr die Stammleser einer bestimmten Zeitschrift. Im 2-Jahresabo ist das gew√ľnschte Magazin in der Regel weitaus g√ľnstiger zu beziehen als im Abonnement mit einer √ľblichen Laufzeit von nur einem Jahr. Das 2-Jahresabonnement wird dem jeweiligen Titel entsprechend entweder im einw√∂chigen, zweiw√∂chigen, monatlichen oder aber auch im halbj√§hrlichen Turnus termingerecht auf dem Postweg zugestellt. Sollte der Abonnent w√§hrend der zweij√§hrigen Mindestlaufzeit den Wohnort wechseln, so wird die georderte Zeitschrift in Zukunft v√∂llig problemlos an die neue Adresse geliefert. Hierf√ľr gen√ľgt in der Regel eine kurze schriftliche Mitteilung an den beauftragten Abo-Service oder direkt an den Verlag, entweder per Postkarte oder per E-Mail.



Abo ohne Bindung (Abonnement ohne Mindestlaufzeit, Komfortabo)

Ungeachtet der zahlreichen Vorteile, die ein Abonnement bietet, stellt die mehr oder weniger lange Mindestlaufzeit f√ľr viele Menschen ein wichtiges Kriterium dar, sich letztendlich gegen ein Abonnement zu entscheiden, obwohl das Interesse an einer bestimmten Zeitschrift vorhanden ist. Daher bieten viele Zeitschriftenverlage und Abonnement-Dienste ihren Kunden ein Abo ohne Mindestlaufzeit an. Ein solches Abo ohne Bindung ist die unverbindlichste Form des Abonnements. Der Leser geht hierbei keinerlei Risiko ein und profitiert dennoch von den Vorz√ľgen dieser Art von Komfortabo. Das Abo ohne Bindung kann jederzeit ohne die Angabe eines Grundes problemlos gek√ľndigt werden. Hierf√ľr gen√ľgt eine E-Mail oder eine einfache Postkarte. Eine Erkl√§rung per Einschreiben ist nicht n√∂tig.



Tipps und Wissenswertes zur Zeitschriften-Abo-K√ľndigung

Es gibt einige Abonnements, die keiner K√ľndigung bed√ľrfen. Das Geschenk-Abonnement beispielsweise endet nach Ablauf der Lieferfrist automatisch und muss nicht extra abbestellt werden. Die meisten Formen des Abonnements besitzen jedoch eine Mindestlaufzeit, in der Regel umfasst diese einen Zeitraum von sechs Monaten, einem Jahr oder auch zwei Jahren. Die Lieferung wird in den √ľberwiegenden F√§llen nach Ablauf dieser Frist fortgef√ľhrt, falls der Kunde keinen gegenteiligen Beschluss mitteilt. M√∂chte der Leser die abonnierte Zeitschrift nach der Laufzeit jedoch us irgendeinem Grund nicht mehr weiterbeziehen, so empfiehlt sich die rechtzeitige K√ľndigung des Abonnements. Ein Abo ohne Bindung kann jederzeit auf eine v√∂llig unkomplizierte Weise abbestellt werden. Im anderen Fall setzen viele Verlage und Abo-Dienste den Leser bei Vertragsabschluss √ľber die jeweiligen K√ľndigungsfristen in Kenntnis. So ist eine K√ľndigung h√§ufig sp√§testens einen Monat oder auch acht Wochen vor Ablauf des Bezugszeitraumes zul√§ssig. Hier empfiehlt es sich, wirklich rechtzeitig, das hei√üt, wenn m√∂glich auch schon einige Wochen fr√ľher zum Stift oder zur Tastatur zu greifen. Die K√ľndigung eines Abonnements bedarf im Regelfall der Schriftform. Eine K√ľndigung per Einschreiben zu verschicken ist zumeist unn√∂tig. Im Normalfall reicht ein Brief, eine Postkarte oder auch eine E-Mail mit dem entsprechenden Hinweis, auf zuk√ľnftige Heftlieferungen verzichten zu wollen. Um den Mitarbeitern des Abo- Dienstes die Arbeit zu erleichtern, sollte in dem Schreiben neben dem Hefttitel, der Art des Abonnements, sowie der pers√∂nlichen Daten, wie Namen und Adresse, unbedingt die Kundennummer mitangegeben werden.